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Villingen im Schwarzwald-Baar-Kreis

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Villingen und der Ostrand des Schwarzwaldes

Mit Baar wird die in ihrem Kerngebiet auf etwa 670 bis 750 Meter Höhe gelegene Hochebene zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb in Südwestdeutschland bezeichnet. Der Name entstammt der ehemaligen Landgrafschaft Baar, die jedoch einen etwas größeren Umfang hatte. Die naturräumliche Baar umfasst eine Fläche von 410 qkm.

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Auf der Baar liegt die Quelle des Neckars (Schwenninger Moos) und die sogenannte Donauquelle im Schlosspark Donaueschingen. Die dort zusammenfließenden Quellflüsse der Donau - Brigach und Breg - entspringen jedoch außerhalb des Naturraums Baar bei Furtwangen im Schwarzwald und St. Georgen im Schwarzwald. Allerdings findet man wiederum auf der Baar die Quellen des Krähenbachs und der Elta, die ersten Zuflüsse der Donau nach der Donauversinkung bei Möhringen, wo die Donau den Großteil des Jahres komplett versickert.

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Gehen Sie auf eine Entdeckungsreise durch diese faszinierende Landschaft und lassen Sie sich vom Zauber einfangen. Hier liegen so wunderschöne Städte wie Villingen-Schwenningen mit dem historischen Stadtkern von Villingen, die Fürstenstadt Donaueschingen, das vorderösterreichische Bräunlingen und seine Nachbarstadt Hüfingen. Aber auch der Bäderort Bad Dürrheim, die Uhrenstadt Furtwangen, die Wintersportorte Schonach und Schönwald sowie die Bergstadt St. Georgen und Triberg mit einem der schönsten Wasserfälle Deutschlands sind hier beheimatet.

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Bei Donaueschingen befindet sich ein flaches Kaltluftbecken, das zu den kältesten Flecken in Deutschland gehört. Hier kommt es im langjährigen Durchschnitt bereits am 20. September zum ersten Nachtfrost – und damit noch früher als im nahe gelegenen Schwarzwald.

Der Nordosten der Baar ist eine durch tiefe Täler zergliederte Landschaft mit Zeugenbergen des Jura wie dem Hohenkarpfen und dem Lupfen (976,6 m ü. NHN, König der Baar) als höchste Erhebung.

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Die Baar als Landschaft bildet den Kernbereich der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg und umfasst den Schwarzwald-Baar-Kreis mit Ausnahme dessen nordwestlicher Gebiete, den westlichsten Teil des Landkreises Tuttlingen und den südlichsten Teil des Landkreises Rottweil und ragt im Westen bis in den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald hinein.

In der Baar liegen die Städte Donaueschingen und Villingen-Schwenningen, wobei der westliche Teil des Stadtteils Villingen schon dem Schwarzwald zugeordnet wird.

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Ursprünglich gab es im karolingischen Alamannien drei Baaren, die Ost-, die West- und die Albuinsbaar. Es handelte sich hierbei um große Verwaltungseinheiten, die aus mehreren Bezirken bestanden. Der Bereich der heute Baar genannten Landschaft war die Adelhartsbaar, ein Teil der Westbaar. Das Gebiet um Rottweil bildete vom 8. bis 10. Jahrhundert die Grafschaft Baar.

Später wurden die Grafen von Sulz mit der Baar belehnt, die schon im 11. Jahrhundert in dieser Gegend erschienen. Graf Hermann von Sulz überließ 1282 die Grafschaft Baar König Rudolf I., welcher sie dem Grafen Heinrich von Fürstenberg verlieh. Dessen Nachkommen ist sie bis ins 19. Jahrhundert verblieben.